Dienstag, 30. Oktober 2012

Low Carb: Pestohuhnn für Faule

Das folgende "Rezept" hat mich in meiner Studentenzeit begleitet. Rezept in Anführungszeichen, weil der kleine Koch schon wieder meckert, dass das ja mit Kochen nicht viel zu tun habe. Aber manchmal ist der Hunger einfach stärker als der kleine Koch.

Zutaten:

Hühnerbrustfilets (400 g)

Pesto aus dem Glas (am besten das, das einem am besten schmeckt, bei mir war´s Pesto Genovese)

Zubereitung:


Die Filets großzügig mit dem Pesto einstreichen. Eine Pfanne erhitzen und die Filets darin ohne Zugabe von Fett oder Öl braten. Da sie ziemlich klein sind, geht das sehr schnell. Ich brate sie pro Seite ca. 3 Minuten.



Auf einem Teller mit gemischtem Salat anrichten - 

et voilà


Tipps:
  • ein paar Champignons hatte ich übrig, die durften in der Pfanne mitbrutzeln
  • schmeckt auch super mit Reis oder Spaghettini - allerdings ist es dann nicht mehr low carb
  • und natürlich kann man das Pesto auch selber machen ;-)
Nährwerte pro Portion (200 g)

418  kcal
48  g Eiweiß
3  g KH
22  g Fett

Sonntag, 28. Oktober 2012

Zombie Walk 2012

Jetzt bekenne ich mich hier doch mal zu meiner geheimen Vorliebe für Zombies, Zombiefilme und Zombieserien (insbesondere The Walking Dead). Da ich mit diesem Spleen nicht allein bin, hat sich Ma_belle darum gekümmert, dass wir stilecht als Zombies zurechtgemacht auf dem Zombie Walk Stuttgart gelandet sind. Leider hat es dummerweise schon morgens angefangen zu schneien und ich musste feststellen, dass man auch als Untoter leider nicht vor Kälte gefeit ist. Spaß hat´s aber trotzdem gemacht, die Königstraße vom Hauptbahnhof aus hoch zu rasen - ob der Kälte waren wir wohl alle Zombies von der schnellen, nachtaktiven Sorte - und nebenbei Passanten zu erschrecken - hihi.

Das Schminken hat auch sehr viel Spaß gemacht und ich werde mir das mit Sicherheit wieder mal antun - aber dann hoffentlich unter sommerlicheren Bedingungen, denn auch die Kleiderwahl war dadurch etwas eingeschränkt. Ich hab mich dann dafür entschieden, als Todesgolfer zu gehen, da hatt ich die wärmsten Klamotten und so ein blutiger Golfschläger ist doch auch ein hübsches Accessoire, oder nicht?

Das erste Youtube-video findet ihr hier: http://www.youtube.com/watch?v=k-h2XP9i7jY

Bei dem ganzen Spaß hab ich dann auch mal eine weitere Bloggerin IRL kennengelernt - die Killerkirsche - eine sehr lustige, nette Kirsche übrigens, die extra für den "Quatsch" aus Landau angereist ist. Hat mich sehr gefreut :-)

Und so sah ich aus (bin noch nicht so ganz verwest, mich hat´s grad erst erwischt :-)) Bitte die kunstvollen Wunden aus Gelatine, Lipgloss, Eyeliner und Klopapier beachten:



 und so ein kleiner Teil vom Rest:


 YAY - ich hab Bock auf Halloween!!


Montag, 22. Oktober 2012

Ghost Runner

Nein, das wird kein Halloween-Post :-) Er wird viel besser, denn: es geht um Schuhe!

Nachdem ich im Juni 2011 mit Joggen angefangen habe und einen Monat eher semiprofessionell unterwegs war, die Strecken aber immer länger wurden, dachte ich, es wäre an der Zeit einen neuen und vor allem tauglichen Laufschuh zu kaufen.

Meine Voraussetzungen:

  • nicht über 90 Euro
  • Farbe egal
  • Hersteller egal
  • Schuh muss geeignet sein für das Laufen auf Asphalt und Waldwegen
  • Schuh muss ein "Anfänger-Schuh" sein, d.h. in erster Linie gut gedämpft, denn ich hatte mit meinen 5 Kilometern 3 x die Woche noch keine gut ausgeprägte Muskulatur.


Marke, Kaufort, Preis:


Da wir ein sehr gutes Intersport-Fachgeschäft in Tübingen (Intersport Räpple) haben, habe ich mich dort beraten lassen. Interessant war, dass man mindestens eine Größe mehr kaufen sollte, als man tatsächlich hat, da der Fuß bereits nach 2-3 km länger und breiter wird. Ich habe dann verschiedene Modelle der Saison 2010 und 2011 getestet (auf dem Laufband) und bin letztlich bei der Firma Brooks hängen geblieben.

Brooks ist ein auf den Laufsport spezialisierter Hersteller aus dem amerikanischen Seattle, der auf eine fast 100-jährige Geschichte im Bereich der Schuhherstellung zurückblicken kann. Gegründet 1914 hat sich Brooks insbesondere in den 80er und 90er Jahren zu einem der führenden Hersteller für Laufschuhe und Laufbekleidung gemausert. Die Erfindung und Entwicklung immer neuer Technologien und Materialien zur Polsterung, Dämpfung und Stabilisierung von Schuhen und Sohlen gehören seit Anfang an zur Geschichte des Unternehmens. (Dies und noch mehr ist übrigens auf www.brooksrunning.de nachzulesen).

Brooks hat unterschiedliche Modelle konstruiert, die auf den Lauftyp und auf verschiedene Füße angepasst sind. Ich habe zwar einen etwas breiteren Fuß, aber keine besonderen Schwierigkeiten oder Merkmale, die eine besondere Stütze oder Kontrolle notwendig machen würden. Entschieden habe ich mich deshalb für ein Modell, welches insbesondere die Dämpfung fokussiert. Bei Brooks ist das die Kategorie "Neutral". Gekauft habe ich das 2010er Modell des Laufschuhs GHOST, den Ghost 3. Der Schuh hat mich knapp 80 Euro gekostet, war aber unter allen getesteten (Adidas, Puma, Asics und Nike) der bequemste und der leichteste.

Die Technologien:


Schuhe sind Schuhe? Ja, das dachte ich, aber nein, mittlerweile steckt da eine kleine Wunderwelt der Technologie in einem Laufschuh. In meinem GHOST steckt die Technologie MOGO. Bei MOGO handelt es sich um eine Mittelsohle mit einem besonders langlebigen Dämpfungseffekt. MoGo ist eine genauer gesagt eine Polymerstruktur, die haltbarer ist als das übliche EVA (Ethylen Vinyl Acetat), das gewöhnlich in Laufschuhen zur Dämpfung verwendet wird, jedoch gleichzeitig weicher und flexibler in seinem Tragekomfort. MoGo hat außerdem eine qualitativ hochwertige Temperaturregulierung: Schwankungen der Materialfestigkeit fallen laut Hersteller auch bei niedrigen und hohen Temperaturen sehr gering aus. Selbst nach 500 Laufkilometern soll die Struktur der Dämpfung noch intakt sein.

Diese Zwischensohle gibt es mittlerweile auch als umweltfreundlichere BioMOGO-Sohle.

Ferner ist die Zunge mit einer Lasche versehen, so dass sie nicht verrutschen kann. Ein zusätzliches Loch an den oberen Seiten, sorgen dafür, dass man den Schuh sehr gut binden kann, so dass er - obwohl er etwas breiter ist - auch an schmale Füße angepasst werden kann und fest und sicher sitzt.

Außerdem ist der Schuh immer noch relativ leicht, zumindest im Vergleich zu den von mir getesteten Modellen der Hersteller Adidas und Nike.

Aussehen:

Ich glaube, die Bilder sprechen für sich, neu sah er natürlich schöner aus. ;-) Mir gefällt, dass er orangene Akzente hat und ausreichend Reflektoren eingesetzt wurden. Jedoch ist das Aussehen bei dieser Art von Schuhen für mich irrelevant, da es mir hier in erster Linie auf die Funktionalität ankommt.


Praxistest:

Ich habe den Schuh nun bereits seit einem Jahr Wochen und lief bis Mai pro Woche etwa 2 - 3 Mal zwischen 3 und 6 Kilometern. Vom ersten Schritt an, war ich hin und weg, das ist zu meinen vorherigen Schuhen überhaupt kein Vergleich gewesen. Der Fuß rollt quasi von ganz alleine ab, nichts drückt, scheuert oder verrutscht. Es wird auch nicht zu heiß im Schuh, wenn man über aufgeheizten Asphalt läuft.

Stabiler Halt und sicheren Tritt habe ich auch beim Lauf über nasse Wald- und Wanderwege, wo ich nicht wegrutsche. Man bekommt auch nicht sofort nasse Füße, wenn es etwas nieselt, oder man einmal (oder mehrmals) in eine (oder mehrere) Pfütze(n) tritt.

Der Schuh ist auch schnell und einfach wieder zu säubern, ich spüle die Sohle kurz unter dem Wasserhahn ab und wische die Oberfläche einfach mit einem feuchten Microfasertuch ab - fertig.

Die Dämpfungswirkung ist weiterhin wie zu Beginn unverändert spürbar und es ist auch so gut wie kein Abrieb zu sehen, was sicher auch daran liegt, dass ich nicht viel Asphalt laufe. Aber die vom Hersteller versprochenen 500 km Dämpfung, würde ich unterschreiben.

Meine Meinung:


Meiner Meinung nach ist der Schuh sehr gut für folgende Läuferinnen geeignet:
  • alle, die mit dem Laufen anfangen
  • alle, die einen etwas breiteren Fuß haben
  • alle, die auf Asphalt und/oder Wald- und Wanderwegen laufen
  • alle, die keine Problemfüße haben.

Ich kann ihn uneingeschränkt empfehlen, damit macht das Laufen gleich doppelt so viel Spaß und erst recht bei diesem herrlichen Oktoberwetter.

Fazit: Kaufempfehlung!